Archtop-Germany   CD-Archiv a-f

Hier nun die archivierten CDs, sortiert nach dem Namen des Archtop-Gitarristen. Auch in dem Falle, das die CD nicht unter dem Namen des Gitarristen erschienen ist, steht sie dort. Click auf CD führt zu weiteren Informationen (falls vorhanden) zu dieser CD auf anderen Webseiten.

a-f   g-k   l-r   s-z   aktuelle  cd des Jahres  hörtips int.

Werner Acker & Uli Gutscher  Duo Conceptions          Edition Musikat 2004
Werner Acker-g, Uli Gutscher-tb+p. Eine sehr interessante und gelungene CD gut eingespielter  und hervorragender Instrumentalisten; abwechslungsreich und vielseitig! Es gilt zwischen den beiden Duomöglichkeiten zu unterscheiden. Zunächst das Duo Gitarre & Posause: Acker und Gutscher beleuchten dieses Thema vielfältig, wobei Acker seine Gitarre(n) mal gekonnt a´la Joe Pass, mal groovend rhythmisch oder in solistischer Zwiesprache mit der Posaune einsetzt. Im Duo mit dem Klavier zeigt sich ein anderer Ansatz: Beide Musiker verstehen bestens das Prinzip des Weglassens, das für diese Besetzung absolut notwendig ist. Acker hat hier mehr Freiraum für solistisches Wirken, den er leidlich mit Virtuosität und Spielgefühl zu füllen vermag.  (ap)

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Werner Acker Martin Schrack String Quartett  squeezin´   Edition Musikat 2004
Werner Acker-g, Rainer Hagmann-viol, Veit Hübner-b, Martin Schrack-p. Ein Quartett nur mit Saiteninstrumenten -wer da gerade gedacht hat, das da ein Schlagzeug fehlt, der sollte sich mal Werner Ackers Rhythmusspiel anhören- zugegeben, das funktioniert nicht in allen Stilistiken, aber hier im schönen “four to the bar” klingt das. Swing ist also angesagt in dieser Band und sie swingt höllisch. Stücke wie “Seven Comes Eleven”, “Rosetta” oder “Undecided” geben einen guten Eindruck des Repertoires. Dabei ist Werner Acker aber nicht nur der Rhytmus-Mann: Thematisch glänzt er passenderweise in Djangos “Nuages”, seine Soli sind “erdig” mit kräftigem Anschlag, einer Portion Blues und stilistisch absolut passend.  (ap).

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Werner Acker Swingsociety  Crossroads                            2000

Werner Acker-g, Berti Kiolbassa-p, Alex Kraus-b, Wolfgang Schürmann-dr

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Werner Acker All that Jazz & Helena Paul                    Satin Doll 1999

Werner Acker-g, Helena Paul-voc, Stephan Zimmermann-tp, Matthias Erlewein-sax, Ludwig Nuß-tb, Johannes Killinger-b, Jürgen Dollmann-p, Michael Kersting-dr.

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Karl Allaut  Eimsbush Rehersals Vol. I                              2005
Karl Allaut-g, Melf-Uwe Hollmer-tp, Joachim Gerth-b, Derek Scherzer-dr. Das die deutsche Rock- Gitarrenlegende Karl Allaut seit einigen Jahren bereits Jazzkonzerte spielt, ist nicht Allen bekannt. Mit seinen ausgezeichneten Mitmusikern intoniert er sehr schön arrangierte Jazzstandards, die während der Bandproben mitgeschnitten werden. Das Beste wird auf CD festgehalten-hier Volume I. Die CDs sind bei Karl Allaut erhältlich. Allauts Spiel auf seiner S400 ist durchweg von Kreativität geprägt. Die Begleitung vielfältig mit erfrischenden Einfällen, die Soli recht akkordisch angelegt, die Lines interessant und mit kräftigem Attack. Bei diesem Quartett macht das Hören der alten Standards sehr viel Spaß. (ap)

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Karl Allaut  Eimsbush Rehersals Vol. II                            2006
Karl Allaut-g, Melf-Uwe Hollmer-tp, Joachim Gerth-b, Derek Scherzer-dr. Volume II der “Eimsbush Rehearsals” ist eine konsequente und logische Fortsetzung der Vorgänger-CD. Allauts Quartett ist noch dichter geworden, fast meint man, die Atmosphäre des Aufnahmeraumes durch die Lautsprecherboxen “atmen” zu können. Die neun verewigten Standards auf dieser CD profitieren dabei wie gehabt von der wunderbaren Herangehensweise Allauts an die Substanz der Stücke. Meisterhaft webt er wiederum nahezu pianistische Stimmführungen auf seiner Super 400 und der Bill Evans-Klassiker “I should care” ist sicher nicht rein zufällig in der Titelliste enthalten. Gerade hier wird Allauts raffiniert gesetzte Stimmführung deutlich. (ap)

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Michael Arlt - We Three Moment to Moment                     WT 2009
Michael Arlt-g, Dan Kostelnik-org, Scott Neumann-dr. Die 5.
CD von We Three ist die wohl bisher “dichtste”. Außergewöhnlich guter Orgeltrio-Sound, interessante Arrangements, hervorragendes Spiel des Trios und jedes einzelnen Musikers. Leader Michael Arlt brilliert wieder einmal mit ganz wunderbarem Klang und seine Linienführung ist einfach Spitze. Seine Wurzeln hört man sehr deutlich in einem ausgesprochen schönen Arrangement von „Du, Du liegst mir am Herzen”, das übrigens fantastisch reharmonisiert wurde. Und wer glaubt, dass zum Thema „My funny Valentine“ schon alles gesagt wurde, wird hier in einer zwischen 6/8 und 4/4 pendelnden Fassung eines besseren belehrt. Ein Muss für Fans von Orgeltrio! (ap)
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Michael Arlt - We Three   A New View              Bobtale Records Okt. 2004
Michael Arlt-g, Dan Kostelnik-org, Scott Neumann-dr, Duck Scott-dr, Josè Cortijo-perc. We Three gewähren uns in der Tat “einen neuen Blick”; und zwar auf das Trio von g, org, dr., ehren dabei aber die klassischen Vorbilder. Michael Arlt spielt seine L5 mit wunderbar traditionellem, fetten Sound und zeigt dabei sehr “wessiges” Spiel, ohne sich in den Fußstapfen des Meisters zu verlieren; auch beginnende solistische Zitate führt er immer geschmackvoll in neue Richtungen. Auch zu Dan Kostelnik mit seiner B3 kann man ähnliches sagen. Drums und Perc. grooven ausgezeichnet mit Afinität zu lat-am. Rhythmik. Hörenswert ist die CD vor allem auch, weil man merkt, dass eine durch Tourneen eingespielte Band agiert. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, diesen neuen Blick zu riskieren, vor allem, wenn man Fan dieser Besetzungsart ist.  (ap)

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Michael Arlt - We Three   !live!                        Edition Musikat 2003
Michael Arlt-g, Dan Kostelnik-org, Scott Neumann-dr. Hier gilt das bereits zu “A new look” gesagte erst recht; Live eingespielt, gewinnen die Titel noch etwas an Drive und die solistische Stilistik wird etwas freier. Die Interaktion des Trios ist hahezu traumwandlerisch sicher; man merkt einen langen Prozess des Zusammenspiels. Michael Arlts Spiel ist auch hier “wesward”, verliert aber niemals seine eigene Struktur. Auch auf dieser CD stellt Michael Arlt wieder seine Fähigkeiten als Komponist unter Beweis, Anspieltip: “East Coasting”, ein Titel, der von Wes hätte sein können, wäre er nicht von Michael Arlt.   (ap)

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Michael Arlt - We Three   The drivin´ beat               Organic Music 1998
Michael Arlt, guitar; Dan Kostelnik, hammond B3; Duck Scott, drums; Josè Cortijo, congas, bongos, timbales, percussion

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Michael Arlt - We Three   East Coasting                Organic musik 1996
Michael Arlt, guitar; Dan Kostelnik, hammond B3; Duck Scott, drums, Roman Schwaller, tenorsax.

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Michael Arlt - Grooveyard    Basic Instinct               Organic Music 1996
Michael Arlt, Guitar; Red Holloway, Tenor sax; Matthias Bätzel, Hammond B3; Michael Keul, Drums.

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Michael Arlt - feat. Red Holloway Groveyard                jhm Records 1995
Michael Arlt, guitar; Sebastian Altekamp, piano, Ingo Senst, double bass, Sebastian Netta, drums..

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Michael Arlt - Brassless                                       Drops 1991
Michael Arlt, guitar; Sebastian Altekamp, piano, Ingo Senst, double bass, Sebastian Netta, drums..

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Peter Autschbach Summer Breeze                    Acoustic Music 2009
Peter Autschbach-g, Laura Perilli-voc Die “akustische” Nylon-, Steeel-, Archtop-Gitarre bis hin zur Laute hat sich Peter für seine erste Solo-CD heraugepickt. Solo - das heißt bei Peter aber nicht, dass er alle Stücke mit nur einer Gitarre bestreitet, (das gibt es natürlich auch, z.B. zwei ganz feine Archtop-Stücke) sondern er spielt auch mit sich selbst im Duo mit unterschiedlichen Gitarren oder gar mit Sängerin Laura Perilli als Gast. Peter beweißt auf dieser ausgesprochen kurzweiligen CD, dass er nicht nur die unterschiedlichen Gitarrentypen meisterlich beherrscht, sondern auch seine stilistische Vielfalt ist erheblich. Da steht Klassik neben Jazz und Bossa und man meint beim Hören dieser CD, das muss auch so sen. Prima!
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Peter Autschbach Trio  Pass it on                      Acoustic Musik 2004
Peter Autschbach erinnert mit “Pass it on” an den großen Gitarristen des Mainstream-Jazz: Joe Pass. Ein sehr gelungenes Werk, mit dem Autschbach sich, nachdem er vorrangig als Fusion-Gitarrist bekannt ist, sofort in die oberen Ränge der Mainsream Spieler katapultiert. Sehr gelungen ist vor allem die Synthese von “passiger” Stilistik und erkennbar eigener Linienführung. Bemerkenswert ist auch die Tatsache, dass diese CD an nur einem Tag aufgenommen wurde; dies beweist, wie tief und sicher Peter Autschbach in dieser Musik ist. Sein Sound ist durchsichtig und brilliant, sein Spiel hat angenehm singbare Struktur. Ob Solo oder Trio, die CD ist ein Hörgenuss!   (ap)

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Peter Autschbach Projekt feat. Barbara Dennerlein Feelin´ Dunk
Das Featuring hat sich gelohnt! Mit dieser CD gibt uns Autschbach eine moderne und frisch klingende Version der “klassischen” Variationen mit Gitarre und Hammond. Der Einsatz verschiedener Gitarren (u.a. L5) verspricht kurzweiligen Hörgenuss; Autschbachs Sound ist dabei klar und lupenrein; er verzichtet zugunsten seiner angenehmen Linienführung auf Gimmicks. Stilistisch befindet sich das durchweg groovende Werk zwischen jazzigem Fusion und Mainstream-Jazz. In das letzgenannte Lager gehört der Titelsong, ein Jazz-Blues, dessen Thema von Scofield hätte stammen können, wäre es nicht von Autschbach. (ap)

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Jörn Baehr  Banana Jazztrio Jazz for Christmas                    2005
Jeschi Paul-voc, Gerhardt Mornhinweg-tp, flglh, Jörn Baehr-git. “Jazz for Christmas” ist die zweite Einspielung des “Banana Jazz Trios”. Die CD beinhaltet 11 der typischen amerikanischen Weihnachtslieder wie beispielsweise “Santa Claus is coming to town” oder “We wish you a merry christmas” sowie eine Eigenkomposition namens “Xmas”. Die Titel sind durchweg von kurzer Länge zwischen 1,21 und 4,33 Minuten gehaltenund damit eher arrangement- als improvisationsbetont. Dezent reharmonisiert geht das Trio die Lieder an, vor allem natürlich getragen von der Gitarre Jörn Baehr´s, der in dieser Besetzung die alleinige Akkordbegleitung leistet und dies auch gekonnt rüberbringt.  (ap)

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Jörn Baehr  Sugar Blues
Duo mit dem Trompeter Gerhardt Mornhinweg-Filmmusik des Film "Some like it hot"

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Jörn Baehr  Banana Jazztrio-live
 

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Jörn Baehr  Blue Smoke
mit dem Quintett des Trompeters Andy Lawrence - Highenergy Swing

 

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Jörn Baehr  Duo mit Jeschi Paul (voc)
Standards

 

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Jan Bierther & Bernd Nestler Duo Consono  Twelve Tales          Nrw 2006
Jan Bierther-g, Bernd Nestler-g Hier nun das aktuelle Werk von Jan Bierther, das er mit seinem langjährigen Duo-Partner Bernd Nestler aufgenommen hat. Zwölf Geschichten erzählt das Duo auf dieser CD; Geschichten, die sie selbst geschrieben haben. Ausnahme: Jobim´s “How Insensitive”, ein Klassiker, der sich immer schon gut für solche Duos anbot. Die Mischung aus akustisch aufgenommener Archtop (Gibson L7) und klassischer Gitarre hat ohne Zweifel ihren Reiz; da spielen sich Bierther und Nestler gegenseitig schöne Bälle zu. Klanglich hat die CD audiophile Eigenschaften, die sich hören lassen können. Hören lassen kann sich aber auch das Spiel der Beiden: Abwechslungsreich, virtuos und absolut sauber. Anspieltip: “Big fat smile”   (ap)

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 Jan Bierther  Trio und Gäste  Jazz in der Fabrik                 Nrw 2005
Jan Bierther-g, Eric Richards-b, Peter Eisold-dr & viele Gäste. Der Essener Jazzgitarrist Jan Bierther gehört zu den Künstlern, die auch aktiv an der Konzeption von Veranstaltungen arbeiten. So bietet er der Szene seit langem die Möglichkeit, als Gäste in seiner Konzertreihe in der Fabrik K 14 aufzutreten. Dort fanden sich im Laufe der Zeit sehr viele Gäste mit unterschiedlichen musikalischen Stilen ein; eine Herausforderung, der Bierthers Trio begegnen kann, wie der Sampler “Jazz in der Fabrik” verdeutlicht. Bierther zeigt in seinem Gitarrenspiel die nötige stilistische Flexibilität und Sicherheit, die von “Hendrix “ über “Sco” zu “Wes” reicht. Anspieltip für Archtopper: Summertime und Bob be.  (ap)

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Jan Bierther Trio und Inez Timmer   Nichts haut mich um          Toca 2005
Inez Timmer-voc, Jan Bierther-g, Eric Richards-b, Peter Eisold-dr. Diese Konzept-CD stellt Kompositionen Cole Porters im Rahmen eines Theater-Jazz-Programms vor, wobei viele der Texte auch auf deutsch gesungen werden. Die komplexe Musik Cole Porters in die Begleitung eines Gitarrentrios zu übertragen, war dabei sicherlich eine der entscheidenden Aufgaben. Um es vorweg zu nehmen: Es ist gelungen. Egal ob Einleitung mit Gitarrenbegleitung, swingendes Trio-Backing, moderne Rhythmik oder Unisono-Parts, das Trio steht musikalisch hervorragend da. Besonderes Augenmerk fällt dabei auf die wirklich gut passenden Akkord-Voicings von Jan Bierther, der auch mit kurzen, aber prägnant-virtuosen Soli Höhepunkte der Produktion setzt. (ap)

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Thomas Brendgens-Moenkemeyer  Lightness             factory outlet 2006
Thomas Brendgens-Mönkemeyer-Sologuitar   Eine CD mit Solo-Jazzgitarre zu füllen, ist für die meisten Gitarristen undenkbar. Nicht so für Thomas: Zehn Eigenkompositionen und zwei Standards reihen sich wie musikalische Perlen aneinander, jede für sich unterschiedlich funkelnd und doch insgesamt eine stimmige Kette ergebend. Hervorragend ist auch, wie bei Thomas üblich, dass sich die Virtuosität, die allemal vorhanden ist, der Musikalität unterordnet. So wird “Lightness” auch für jene Hörer ein Genuss, die nicht unbedingt der sechssaitigen Zunft angehören - es ist einfach schöne und schön gespielte Musik. Der Einsatz unterschiedlicher Gitarren ( die Archtop kommt sieben mal vor ) garantiert auch hier Kurzweiligkeit  (ap)

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Thomas Brendgens-Mönkemeyer & Jochen Voss Textures         Jardis 1999

Thomas Brendgens-Mönkemeyer-g, Jochen Voss-as

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Thomas Brendgens-Moenkemeyer  Beauty                      Jardis 2001

 (SOLO GUITAR)

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Ali Claudi The Groove   Cookin’ up  live                       C-A 2008
Ali Claudi-g & voc, Hans-Günther Adam-org, Uwe Haselhorst-sax, Kurt Bilker-dr. Ali Claudis zweite Veröffentlichung in diesem Jahr zeigt ihn mit seiner lagjährigen Besetzung “The Groove”. Wer die Band einmal live erlebt hat, weiß, was einen auf dem Live-Album dieser Band erwartet - und wird icht enttäuscht. Dichter soul-blues-jazz erstklassig interpretiert und höllisch groovend, der vor vielen verschiedenen Musikstilistiken nicht halt macht. Die Band hat’s einfach drauf. Ali Claudi trägt neben seinem bluesig-jazzigen Gitarrespiel natürlich auch wieder seinen leicht an Ray Charles erinnernden Gesang bei. Die zu hörende Gitarre ist übrigends nicht die auf dem
Innencover abgebildete, sondern eine Gibson L4 (ap)
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Ali Claudi & Hans-Günther Adam   The art of swing             C-A 2008
Ali Claudi-g & voc, Hans-Günther Adam-p & bassped. Ali Claudi gehört zu den “dienstältesten” Archtop-Playern in Deutschland, er steht seit mehr als 40 Jahren auf der Bühne; die erworbene Routine und Souveränität seines blusigen Spiels und sein leicht an Ray Charles angelegter Gesang sind wieder mal Markenzeichen auf seinem 15. (!!) Tonträger. Locker und luftig swingt er im Duo mit dem hervorragenden Hans-Günther Adam, der neben dem Flügel auch noch meister-lich einen Pedalbass bedient. Dabei ist aber nicht nur “Swing” zu hören, auch die in anderen Rhythmen gespielten Nummern swingen... Humorvoll angelegt ist “I remember you” im Country-Style, “Lady be good” swingt höllisch und der alte A-Train hat ein neues Getriebe bekommen... (ap)
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Ali Claudi Trio  Straight forward                               ACN 1999

Ali Claudi: guit & voc, Norbert Holz: b, Christian Schröder: dr.
 

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Ali Claudi and the Blues&Latin Band at Work                     ACN 1992

Ali Claudi: guit & voc, Norbert Holz: b, Christian Schröder: dr, Knut Abel: perc.

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Ali Claudi  guitar seasons                                    ACN 1985

Ali Claudi: guit & voc, Uli Stollenwerk: p, Ralph Kleine-Tebbe: b, Jochen Fietz: b, Reinhard Glöder: b, Jochen Müller: b, Mike Eulner: b, Kurt Bilker: dr, Uli Engels: dr, Rolf Drese: dr, Axel Adams: perc, Wolfgang Scheelen: mouth harp

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Ali Claudi - The Groove Back to the roots                        ACN 2004
Ali Claudis Meisterwerk bis daher. Hier bringt er in unglaublichem souligem, funky Groove Standards des Genres dar. Alles wirkt frisch und unverstaubt. Kurt Bilker an den Drums stellt sich abermals als Garant für solcherlei Spielart dar. H.Günther Adam (organ) und Uwe Haselhorst (sax, fl) stehen nicht zurück. Claudis lange Spiel- und Bühnenerfahrung kommt in dieser Besetzung besonders gut zur Geltung. Stücke wie Sister Sadie, The Cat, I feel good (James Brown!) werden interessant interpretiert, immer angetrieben durch Claudis groovende und bluesige Soli. (ap)

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Giorgio Crobu Trio   Abarossa                             jb records 2006
Giorgio Crobu-g, Jimmi Roger Pedersen-b, Salvatore Tranchini-dr Seit ich Giorgio 1990 zum ersten Mal hörte, warte ich auf seine erste CD. Verblüffend, wie er in bester Manier eines Wes mit dem Daumen alles perfekt meisterte. Giorgio spielt auch heute noch alles mit dem Daumen, aber sein musikalischer Ansatz hat sich ungemein entwickelt. Da ist eine intensive Beschäftigung mit Hall und Evans hörbar, die sich mit seinem früheren Spiel zu einer ganz besonderen, gereiften Stilmixtur ergänzt. Faszinierend, wie er diesen Stil auch in kompositorischer Hinsicht umsetzt. Seine beiden Trio-Partner geben Crobu dabei genau den Background den er braucht. Ganz ohne Zweifel ist Giorgio Crobu einer der ganz Großen seiner Zunft. Das Warten hat sich gelohnt! (ap)

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Stefan Degner Jazzcoast  on ice                            bobtale 2008
Stefan Degner-g, Stefan Koschitzki-as,ss,cl, Stefan Karl Schied- ts,cl, Veit Rudhardt-tb, Dirk Schade-b, Jan-Philipp Wiesmann-dr. Sehr schön! Eine gelungene Sextett-CD ohne Piano. Die durchweg ruhig und sanft gehaltenen Stücke werden durch fein arrangierte Bläsersätze sehr luftig in ihrer Wirkung. Die meist “eng” gesetzten Stimmen erinnern dabei im positiven Sinne etwas an Sco’s “Quiet”, wobei sich Stefan Degners Gitarre diesen Stimmen fein eingliedert. Unprätenziös stellt er seine Kunst in den Dienst des Gesamtwerks und das kommt gut an. Beachtenswert ist vor allem auch, wie reif und sicher die durchweg sehr jungen Musiker mit den mehrheitlich dem Westcoast der 50er Jahre entlehnten Idiomen umgehen. Einfach sehr lebendig und sehr angenehm.

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Michael Diehl  2inJoy step by step                     2inJoyMusic2009
Michael Diehl-g, Florezell Amend-voc ”Schritt für Schritt” haben sich 2inJoy weiterentwickelt, bereits der erste persönliche Eindruck 2005 lies aufhorchen, die erste CD 2007 bestätigte den positiven Eindruck und nun liegt mit “step by step” eine konsequente Weiterentwicklung des Duos vor, die sowohl die gitarristischen und gesanglichen Aspekte, als auch Komposition und Arrangement abdeckt. Es ist schon sehr gut, wie voll alles klingen kann mit einer solchen rudimentären Besetzung, manchmal sogar etwas zu voll, aber da muss man schon Erbsen zählen wollen, um dies wahrlich als Mangel gelten zu lassen. Für Freunde der Besetzung von Gesang und Gitarre gehört die Scheibe definitiv in den Player. Tip: Mal genau auf das Gitarre-Spiel achten. (ap)
 

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Michael Diehl 2inJoy    ...enjoy                          rockyjazz 2007
Michael Diehl-g, Florezelle Amend-voc. Die Spanier sagen, dass die Gitarre das Orchester des kleinen Mannes ist. Im Falle von Michael Diehl ist die Gitarre eine Band. Verblüffend, wie er ganz in Manier von Tuck Andress oder Thomas Fellow eine komplette Begleitung mit Bassgrooves, Akkorden und perkussiven Elementen meistert. Sein Sound auf der Launhardt FS2 ist dabei sehr klar und nuanciert. Florezelle´s dunkle, warme und soulige Stimme bildet hierzu einen sehr schönen Kontrast. Die Stückauswahl auf der CD ist alles andere als jazzig, sie stammen durchweg aus der Pop-Ecke: z.B. Maniac (Sembello), Don´t stop me now (Mercury) oder Kiss (Prince) sind zu hören . Die Arrangements der Titel sind kurzweilig und durchweg sehr gut gelungen.  (ap)

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Manfred Dierkes It's about Time                        Acoustic Music 1999

Debut-CD Solo
 

 

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Manfred Dierkes  four brothers and a thumb           acoustic music 2008
Manfred Dierkes-g. Unfassbar, beim ersten Hören glaubt man nicht, dass das spielbar ist, was Dierkes da auf der Gitarre zaubert, aber es geht eben doch. Die Spanier sagen: Die Gitarre ist das Orchester des kleinen Mannes. Manfred Dierkes ist, wenn man diesem Vergleich folgt, eine Big Band,. Dank einer von ihm entwickelten neuen Technik (sieben Jahre Arbeit!), benutzt Manfred die Finger seiner rechten Hand in Auf- und Abschlagtechnik (mehr dazu hier). Die Stimmenverteilung in seinen Arrangements sind wirklich orchestral. Man höre und staune z.B. bei “Confirmation” oder “Four Brothers”. Unglaublich auch der Einsatz von künstlichen Flagoletts in “Somewhere over the rainbow” mit laufendem Bass und Mittelstimmen! Muss man hören!!
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Manfred Dierkes Trio Caldera                          Acoustic Music 2002

mit Mario Würzebesser: drums - Michael Waterstradt: double bass
 

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Helmut Kagerer / Andreas Dombert  Night of Jazz Guitars    jazz4ever 2006
Helmut Kagerer-g, Andreas Dombert-g Kagerer führt in diesem Duo sowohl die Tradition des Jazzgitarrenduos an sich, als auch seine Eigene fort; spielte er doch in der umgekehrten Protegierung im Duo mit Attila Zoller. Im “Rollentausch” ist es nun der gerade 26-jährige Andreas Dombert, mit dem er konzertiert. Kagerer zeigt all seine offensichtlichen Stärken wie starke Linien- und Stimmführung, Vielseitigkeit, Supersound, Spielwitz usw., die ihn bekannterweise zu einem der allerbesten europäischen Gitarristen machen. Dombert verblüfft durch Reife und Geschmackssicherheit, die aufhorchen lässt und die ihm eine Zukunft versprechen. Sehr schön auch zu hören, wie unterschiedlich die beiden L5 durch ihre Spieler klingen. Top!  (ap)

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Andreas Dombert / Helmut Kagerer  The night of jazzguitars   

Helmut Kagerer-g, Andreas Dombert-g

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Cristian Eckert & Steffen Weber Quartett  4 nach 12         Stonegun 2009
Steffen Weber-sax, Christian Eckert-g, Jens Loh-b, Thorsten Krill-dr. Standards! Das ist das durchgängige Thema dieser CD, die nicht durch fragliche Innovation, sondern durch stilistische Sicherheit und Respekt vor den gewählten Kompositionen glänzt. Und das Glänzen ist durchaus ernst gemeint. Wo manche anderen Musiker durch ausgefallene “Ideen” den Vordergrund erobern möchten, schwimmen die Co-Leader Weber und Eckert gegen den Strom. Eckert prägt mit seinem hier sehr traditionellen Sound (er kann ja durchaus auch anders) das Feeling der CD. Ob in Begleitung oder als Solist - Eckert spielt absolut souverän. Ein Atrribut, was aber auch seinen
Mitmusikern bescheinigen muss. Gerade für Freunde von Jazzstandards sehr empfehlenswert!

Christian Eckert  Sapporo meets Janosch                   Phazzadelic
Christian Eckert-g, Eva Mayerhofer-voc, Ulli Jünemann-sax, Jens Loh-b. Da hat sich Christian Eckert wieder etwas besonderes ausgedacht: Hatte die erste CD von “Sapporo” bereits mit starken Verfremdungen gearbeitet, geht das Konzept hier nun einen Schritt weiter. Christian mischt Instrumente, Stimmen, Computersounds, Tonfragmente und Geräusche zu einem sehr kollagen- haft klingenden Album, das der Malerei Janosch’s sehr entspricht. Der Musik haftet, wie auch dem Booklet (“Flieg, Vogel flieg von Janosch), eine gewisse Kindlichkeit an, die sich auf eigentümliche Weise mit den jazzigen Sounds gut verträgt. Inhaltlich geht es im wesentlichen um die musikalische Verarbeitung von Eckerts Kindheitsindrücken, zu denen eben auch Janosch zählt.

Christian Eckert  Sapporo Sound Motel   Musique Noir     Phazzadelic 2006
Christian Eckert-g, electr, arr, prod, Eva Mayerhofer-voc, Ulli Jünemann-sax, Jens Loh-b.
Musique Noir ist ausgesprochen kreativ produziert, cool, düster und spacy. Die wohl ganz bewusst ausgewählten sehr alten Jazzstandards werden von Eckert spannend ins 21. Jarhundert gehievt. Während sich Gesang und Sax (beide hervorragend!) klar & deutlich als solche identifizieren lassen, ist bereits Loh´s Kontrabasssound “verfremdet”. Eckert´s Gitarre ist manchmal nur von einem geübten Hörer als solche zu erkennen. Sagenhaft, was er da in Melange aus Voicings und Sound herausholt. Drums gibt es nicht, dafür aber jede Menge rhythmisierte coole Geräusche und Grooves. Nichts zum schnellen Reinhören, aber zum wiederholten und langen Genießen! (ap)

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Christian Eckert   NY3                                 OA2Records 2003
Christian Eckert-g, Gary Versace-org, Matt Jorgensen-dr. Ein weiteres, sehr gut gelungenes Kapitel der Gitarre-Orgel-Schlagzeug-Besetzungen. Dem Trio ist es gelungen, die Gratwanderung zwischen modernem Spiel und trad. Sound zu bewältigen. Die CD besticht durch abwechlungsreiche Stücke und Tempi. Eckerts Spiel ist wunderbar melodiös und sehr kreativ. Er verzichtet auf Gimmicks zu Gunsten einer starken Linienführung. Man hat immer den Eindruck, dass er neue Linien sucht und findet. Das Spielgefühl ist dabei immer etwas “laid back”. Sehr angenehm! Anspieltip: “Wives and Lovers”, im gottlob nicht nach “Take Five” klingenden 5/4-Takt. Ein echter Ohrwurm!       (ap)

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Christian Eckert  double you

Christian Eckert–g, Jo Bartmes-p+org, Johannes Schaedlich-b,
Dirik Schilgen-dr

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Christian Eckert  up                                             1999

Christian Eckert–g, Anke Helfrich-p+org, Johannes Schaedlich-b,
Dirik Schilgen-dr

Mit diesem Album stand Christian Eckert monatelang in den Top 40 Charts der USA.

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Christian Eckert  Musing                                         1996

Christian Eckert–g, Anke Helfrich-p+org, Johannes Schaedlich-b,
Dirik Schilgen-dr

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Axel Fidelak  Blue4U  You don´t know what love is          Jazz World 1994

Axel Fidelak-g, Beate Kynast-voc, Enno Dugnus-p, Ralph Reichert-sax, Oliver Karstens-b, Wolff Reichert-dr

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Axel Fidelak  Blue4U  Moves                                 Mons 2005

Axel Fidelak-g, Beate Kynast-voc, Enno Dugnus-p, Ralph Reichert-sax, Oliver Karstens-b, Wolff Reichert-dr

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Dieter Fischer Trio Music                                    Jardis 1999

mit Karoline Höfler, bass, Dieter Schumacher, drums
 

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Dieter Fischer Trio   Trio Music Live                          SWR 2008
Dieter Fischer-g, Karoline Höfler-b, Dieter Schumacher-dr. Zehn Jahre nach seinem CD-Debut “Trio Music” auf Jardis meldet sich Dieter Fischer mit genau gleicher Trio-Besetzung (endlich) mit einer neuen CD zurück: “Trio Music Live”. Allein der Titel zeigt Konsequenz und so ist auch die CD tatsächlich eine Weiterentwicklung der Musik von damals, etwas abgeklärter, reifer, melodiöser und swingender. Dieter Fischer ist ein idealer Gitarrist für diese Art der Besetzung und überzeugt in Lines, Oktaven und Blockakkorden... Dabei verliert er nie die Bodenhaftung und das heißt für ihn: Traditioneller Archtop-Jazz. Und der ist bei Fischer von der ausgesprochen hörenswerten Sorte. Anspieltip: Round Midnight mit einer schönen Solo-Einleitung.  (ap)

Florian Dohmann Quartett - Dieter Fischer Medium Dry       Way Out 2008
Dieter Fischer-g, Andreas Francke-as, Florian Dohrmann-b, Dieter Schumacher-dr. Aber Hoppla, da kommt ja etwas ganz Feines ins Haus. Nach den zwei CDs, die Dieter Fischer im Trio aufnahm (s.u.) ist es sehr interessant zu hören, wie er in Dohrmanns Quartett einen Bläser begleitet. Ohne Schublade, aber sehr ähnlich, wir haben da einen “Stuttgarter Ed Bickert”. Fantastisch! Seine Solo-Lines sind natürlich weiterhin Fischer-Bebop. Die CD gefällt u.a. durch die durchweg sehr guten Arrangements und durch die Klasse-Kompositionen von Bassist und Bandleader Florian Dohrmann (Tip: Song 1 und 3 der CD). In den Arrangements fallen vor allem die cleveren zweistimmig geschrieben Parts von Gitarre und Sax auf. Außerdem groovt es höllisch!

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Jörg Fleer Taurus                               Toca 2007
Jörg Fleer-g, gsynth, loops, Qusai Zureikat-voc, Nicole Badila-b, Sebastian Trupart-dr.
Jörg Fleer liebt die Abwechslung und schöpft aus vielen verschiedenen Quellen seine Inspiration, um seine Musik interessant zu machen. Es ist nicht leicht auszudrücken; ich würde mal sagen: Zwischen Fusion und Metheny mit einem Schuss Weltmusikwürze. Die Musik ist kompositorisch wie auch gitarristisch vielseitig , manchmal collagenhaft. Die Gitarrensounds erklingen von akustisch filigran bis heavy verzerrt. Die Orchestrierung der vielen verschiedenen Gitarrenspuren in den Stücken ist gut gelungen, wie auch die Vocalspuren. Das Ganze ist besonders beim Hören über Kopfhörer ein Erlebnis. (ap)
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Florian Dohrmann Quartett Medium Dry

 

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Fleer, Jörg                                               Scales 1999

Jörg Fleer-git, Hans-Hermann Rösch- keyb, Christoph Dangelmaier- b, Gero Fei-perc, Torsten Krill-dr

 

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Fleer, Jörg    Komokarama                                   Toca 2001

Jörg Fleer-git, Christoph Dangelmaier- b, Gero Fei-perc, Torsten Krill-dr



 

Martin Flindt  Flindt’s Tones  Playground                    Jardis 2008
Martin Flindt-g, Dirk Piezunka-sax, Michael Gudenkauf-b, Thomas Hempel-dr. Ein wunderbar frisch klingendes Werk ist “Playground”. Hier sind offensichtlich Musiker am Werk, die Spaß an der Musik und am Drumherum haben. So augenzwinkernd gleich doppelt wortspielerisch der Bandname ist, so intellegent ist auch die Musik angelegt, wobei Leader Martin Flindt offensichtlich ein Faible für ungerade Metren hat, die in seinen Arrangements aber mitnichten aufgesetzt klingen. Traditioneller Sound, modern gespielt und mit Liebe zum Detail angelegt, guter Groove.. so klngt “Playground” und so müssen die Alben sein, die bei Jardis erscheinen. Die CD ist auf jeden Fall im besten Sinne eine Bereicherung. (ap)
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Max Frankl Quintett  Sturmzone  Double Moon 2008
Max Frankl-g, Ulrich Wangenheim-ts, ss, bcl, Christian Elsässer-p, Andreas Kurz-b, Andy Haberl-dr. Es ist wirklich beeindruckend, wie reif und spritzig das Quintett um seinen Leader Max Frankl agiert; vor allem deshalb, weil die Musiker alle der sehr jungen Generation angehören. Frankl selbst ist gerade mal 25 Jahre jung, klingt aber, als hätte er 40 jahre nichts anderes gemacht als Gitarre gespielt. Stilistisch geht er sowohl mit seinem Spiel und auch mit seinen Kompositionen in Richtung Modern Jazz, wie ihn beispielsweise ein Michael Brecker spielte. Nichtdestotrotz hat Frankl eine eigene Stimme entwickelt, die natürlich auch seine persönlichen Roots enthält. Anspruchsvoller Jazz mit viel Spielfreude und Energie, farbenfroh und tiefgründig.

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Max Frankl  Frankzone 1                                    Mons 2005 Max Frankl-g, Magnus Schriefl-tp+flh, Andrea Hermenau-p, Benny Schäfer-b, Peter Gall-dr, Johannes Enders-ts. Eine CD, die zu Hubert Nuss´ Lieblingsplatten zählt, hört man sich gerne genauer an. Die live im Studio ohne Overdubs u.ä. aufgenomme CD fällt, gerade weil die Musiker samt und sonders zur sehr jungen Generation zählen, durch die Reife ihrer Interaktion auf. Max Frankl, der auch die musikalische Leitung der Band hat und vier Originalkompositionen beisteurte, zeigt sich an seiner GB10 ausgesprochen vielseitig: Als einfühlsamer Begleiter eines Basssolos, als Melodieträger mit Bläser, als Solist mit modernem Archtop-Sound, auch mal verzerrt, in solistischer Zwiesprache mit Saxophon und in feiner Abstimmung mit Piano begleitend. (ap)

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Heiner Franz & Kevin Dean   Two Caballeros                 Jardis 2007
Heiner Franz-g, Kevin Dean-tp. Schön, dass es wieder etwas Neues von Heiner Franz zu hören gibt - und es ist etwas Spezielles: Die selten gewählte Besetzung von Gitarre und Trompete verlangt von beiden Musikern sehr viel. Heiner Franz bewältigt dieses Metier in seiner typischen geltleman-like Art. Unaufdringlich, immer präsent, geschmackvoll. Sein Spiel ist geradezu eine Degustation - delikat und nuancenreich.; hier kann er seine harmonische Finesse ganz besonders einsetzen. Sehr angenehm ist auch Kevin Dean, der einen eher sanften, luftigen Ton auf seinem Instrument zelebriert und dessen schöner melodischer Ansatz gut mit Heiner’s Spiel korrespondiert. Es kommt keine Langeweile auf. Die 16 Stücke sind eher kurz gehalten und
spiegeln eine gute Bandbreite verschiedener Stilistiken wieder. (ap)
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Heiner Franz Gouache                                      Jardis 1989

mit Thomas Krisch, bass, Uwe Heitz, drums

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Heiner Franz  A window to the soul                           Jardis 1988

mit Thomas Krisch, bass, Uwe Heitz, drums
 

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Heiner Franz / Louis Steward  Street of dreams                 Jardis 2001

Louis Stewart, el.& ac. jazz guitar; Heiner Franz, el. jazz guitar
Robert Doehring, bass, Oliver Strauch, drums

 

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Heiner Franz / Louis Steward I wished on the moon              Jardis1999

Louis Stewart, el.& ac. jazz guitar; Heiner Franz, el.& ac. guitar
John Goldsby, bass, Oliver Strauch, drums

 

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Heiner Franz / Louis Steward In a mellow tone                  Jardis 1992

Louis Stewart, guitar / Heiner Franz, guitar
 

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Heiner Franz / Louis Steward  Winter Song                     Jardis 1990

Louis Stewart, Guitar / Heiner Franz, guitar / Fritz Heieck, bass / Thilo Berg, drums
 

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Heiner Franz´ Swing Connection LIVE                         Jardis 1998

Colin Dawson, trumpet; Charly Höllering, clarinet; Klaus Lohfink, trombone; Heiner Franz, guitar+banjo; Davide Petrocca, bass; Gregor Beck, drums.

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Heiner Franz / Peter Leitch  At first sight                      Jardis 1996

Peter Leitch, guitar, Heiner Franz, guitar

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Heiner Franz u.a. THE EUROPEAN JAZZ GUITAR ORCHESTRA     Jardis 1993

Louis Stewart (IRL), guitar / Doug Raney (USA), guitar / Frédéric Sylvestre (F), guitar / Maarten van der Grinten (NL), guitar / Heiner Franz (D), guitar / Johannes Schaedlich (D), bass / Herbert Bings (D), drums

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Heiner Franz & FRIENDS Let´s have a ball                     Jardis 2000

Heiner Franz, guitar, Pierre Paquette, alto-/tenor sax, clarinet, Lindy Huppertsberg, bass
 

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Jardis

Das feine Label des Jazz - Gitarristen Heiner Franz. Hier findet man erstklassige Jazz - Gitarren - CDs und mehr. U.a. Heiner Franz, Lorenzo Petrocca, Thomas Brendgens-Mönkemeier. Auch viele weitere internationale Künstler wie Peter Bernstein, Louis Steward, Peter Leitch, John Pisano... Ein ausgesprochen guter Sound zeichnet die Einspielungen des Labels aus.

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