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Archtop-Germany Konzerte Wesley G Jazznight vom 14.03.2008 von Hanno Rink
Jean- Marc Robin am Schlagzeug, Jean-Yves Jung an der Orgel und wie immer Wesley G. an der Gitarre - gemeinsam in absoluter Hochform und Spiellaune. Wesley G. wie immer der Virtuose auf der Gitarre, trieb seine Mitspieler zu außergewöhnlichen Leistungen. Jean-Marc Robin ist nicht nur als Begleiter absolut hörenswert; furios und auf den Punkt kamen seine Drumsoli. Jean-Yves Jung baute auf seiner Korg einen dichten Klang-Teppich auf, immer gefühlvoll und Raum füllend. Zum zweiten Set kam, den regelmäßigen JAZZnight - Besuchern nicht unbekannte, Saxophonist Andy Lehmann dazu und erweiterte das Trio zum Quartett. Wenn der erste Set schon von herausragender Qualität war, so öffnete Andy Lehmanns Saxophon spiel eine weiter Dimension. Ein förmlich paralysiertes Publikum genoss diesen Auftritt bis zum letzten Ton. Förmlich kochte die Stimmung über, als Wesley den letzten Titel des Abends ankündigte, und das Quartett Mercy, Mercy, Mercy den Klassiker von Joe Zawinul in einer lange nicht enden wollenden Version spielte. Die Spielfreude der Musiker gipfelte darin, dass jeder des Quartetts das Thema abwechselnd immer wieder durch ein Soli eröffnete und so die Spannung fast 45 Minuten lang aufrecht gehalten wurde. Die nächste JAZZnight findet am 28 März statt. Diesmal - acoustic-jazz mit Laurent Gautier am Kontrabass, Jean-Yves Jung am Piano und der Gastgeber Wesley G. Gitarre.
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