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Archtop Meeting Germany Impressionen Es gab viel zu sehen, zu hören, zu lernen, zu erzählen und zu erfahren auf dem ersten internationalen Archtop Meeting Germany 2006. Der Erfolg gab der Idee recht: Aussteller, Besucher und Konzertierende waren begeistert von der Veranstaltung und bitten darum, das Meeting zu einer regelmäßigen Einrichtung zu machen. Wer hätte das gedacht... Ich möchte mich an dieser Stelle herzlichst bei Bernd Weber (FHH Dortmund) bedanken, ohne den ich das Ganze nicht hätte auf die Beine stellen können. Mein Dank geht auch an alle seine Mitarbeiter / -innen, die alle zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Impressionen Stimmen und Reaktionen zum Meeting
Bereits im Eingangsbereich präsentieten sich einige Aussteller... |
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Alle Fotos auf dieser Seite bis auf die unten genannten stammen von Stephan Neetenbeek und unterliegen seinem Copyright! Das Foto von Jan Bierther und der Stand von Lietz stammen von Thorsten Lietz. Das Foto der Gitarren von Karsten Schnoor stammt von Uli Ostermann Das Foto des Standes von Stefan Sonntag stammt von Thomas Ludwig. Für die freundliche Genehmigung der Nutzung möchte ich mich ausdrücklich und herzlich bedanken! Bei folgenden Ausstellern, die ebenfalls vor Ort waren, muss ich mich herzlich entschuldigen, dass keine Bilder vorhanden sind: AER, AMC und Dommenget.
Stimmen und Reaktionen zum Meeting “Das Archtop-Meeting sollte für alle Archtop-Begeisterten in Deutschland ein Muss werden. Wo sonst kann man die Archtop Gitarre in seiner ganzen Vielfalt sehen, spielen und hören? Es wäre zu wünschen, wenn sich diese Veranstaltung dauerhaft als Messe der Archtop-Interessierten etablieren kann und nach einem gelungenen Start 2006 weiter wachsen wird.” “Es hat riesig Spaß gemacht dabei zu sein, man konnte herrlich quatschen, Leute kennenlernen und sich in der Archtop-Szene wohlfühlen. Hut ab, wenn man bedenkt, was Du quasi aus dem Nichts auf die Beine gestellt hast.” “Für mich war es ein sehr gelungener Event mit sehr guter Organisation, guter Locaton und großem Interresse der überwiegend sehr fachkundigen Besucher.” “Ich bedanke mich, dass Du ein so gelungenes Archtop-Meeting ausgerichtet hast. Es hat mir gut gefallen, ich hatte reichlich Anregungen mitgenommen. Hoffentlich gibt es ein weiteres Treffen.” “War ein schönes Meeting am Samstag! Habe sehr nette Leute kennengelernt und wunderbare Gitarren gespielt. Zum Konzert konnte ich leider nicht bleiben. Glückwunsch zu der Veranstaltung! “ “Ein fettes, dickes Riesenlob für die Veranstaltung!!!! Es hat mich gefreut, Dich mal persönlich kennenzulernen und natürlich viele weitere Kollegen!” “Ein ganz toller Tag war das gestern. Ich denke, dass das auch der einhellige Tenor der anwesenden Gitarristen gewesen ist. Habe viele Leute getroffen und auch viele nette Leute (alle von der Archtop Site...) kennengelernt. Ich hoffe, dass der Kontakt nicht abreisst und man sich mal trifft. Das Niveau der deutschen Archtopbauer ist unglaublich hoch. Da waren einige schweinegeile Teile dabei. Und:....Heiner Franz ist der Knaller. Meine Güte, ist der gut. Weltklasse und mit einem super Sound. Andi, mach weiter so. Du bringst ein sehr spezielles Völkchen zusammen. So muss es sein. Viele Grüße und bis demnächst wieder.” “Der Samstag in Dortmund hat mir sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank für die tolle Veranstaltung!” “Nochmals vielen Dank für das Meeting. Es war ein Tag , den ich nicht vergessen werde. Ich habe meinen Lehrer , der mich mit "Jazz-Gitarre" ansteckte , Thomas Brendgens wiedergesehen , Peter Autschbach persönlich durch den Workshop kennengelernt , sowie Dich , Heiner Franz u. Ali Claudi u. viele andere mehr. Außerdem habe ich unglaubliche Guitar-Beauties gesehen u. gehört (z.B. Thomas Hempels 1958 ´er L 5 mit DeArmond , die Joe Striebel , die Peter spielte) und , und , und... Danke Dir u. natürlich auch Bernd Weber für dieses Erlebnis. Ich bin jetzt noch dabei , die ganzen Eindrücke zu verarbeiten. Wann gibt es das nächste Meeting?” “Erstmal danke für das gesamte Event, das ich als sehr erfolgreich bezeichnen würde. “Mit dem Dortmunder Archtop Germany Meeting beginnt Andreas Polte, Mastermind hinter der Internetplattform Archtop-Germany eine Veranstaltungsreihe, die als eine Mischung aus Messe, Konzertfestival und Community-Event die Kommunikation zwischen Spielern, Herstellern und Händlern des Instruments Archtop Gitarre fördern soll. Bei der kleinen, aber feinen Messe stellten in zwei großen Räumen nicht nur die besten deutschen Gitarrenbauer und Archtop-Händler aus – auch vier Luthiers aus den Niederlanden hatten den Weg nach Dortmund gefunden – ebenso wie die Vertriebe internationaler Marken wie Gibson, D’Angelico und D’Aquisto. In gelassener Atmosphäre konnten Interessierte Gitarren und Verstärker ausprobieren und in aller Ruhe fachsimpeln, Tipps und Meinungen austauschen. Bei einem Rundgang durch die Instrumentenausstellung wurde schnell deutlich, dass jeder der ausstellenden Gitarrenbauer eine ganz eigene Handschrift hat - und dies durchgängig auf hohem Niveau. Wer also plant, sich eine Gitarre „maßschneidern“ zu lassen, war hier goldrichtig, konnte er sich doch ein Bild machen, welches Konzept seinen Vorstellungen am ehesten entspricht. Flankiert wurde die Ausstellung von einem Gitarrenworkshop mit Peter Autschbach, der einen einfachen Zugang zur Jazzimprovisation vermittelte, sowie einen Workshop mit dem Thema Gitarrentuning, der kompetent von Ali Claudi geleitet wurde. Claudi zeigte den Teilnehmer an verschiedenen Gitarren und einem Flipchart, wie mit der richtigen Einstellung Klang und Bespielbarkeit der eigenen Gitarre entscheidend verbessert werden können. Auf einer Aktionsbühne im Café fanden von Instrumentenherstellern gesponserte Konzerte statt, die dem Abendprogramm in der musikalischen Qualität in nichts nachstanden. Den Auftakt machte Thomas Brendgens-Mönkemeyer, der nicht nur hervorragendes Jazzsolospiel zeigte, sondern, mit einer augenzwinkernden Entschuldigung an Gitarrenbauer Stefan Sonntag, seiner Gitarre mit dem Bottleneck auch kernigen Folkblues abrang. Manfred Junker präsentierte seine Striebel Signature mit hoher Spielkunst, Jan Birther stellte die ausgefallenen Kreationen des Essener Gitarrenbauer T.S. Lietz vor. Einen stimmungvollen Höhepunkt setzte das Mario Adler Trio, das mit seinem gutgelaunten und virtuosen Gypsy-Swing den hervorragenden Klang der Gitarren von Tobias Pöhling ebenso eindrucksvoll demonstrierte wie die eigene, überschäumende Spielfreude und Musikalität. Adler und seine Kollegen waren auch nach ihrem Konzert nicht zu bremsen und legten noch bei diversen Ausstellern spontane Sessions ein. Um 19 Uhr begann der offizielle Konzertteil mit dem Duo Jochen Schrumpf & Martin Claussmeyer. Die beiden machten keinen Hehl aus ihren Wurzeln im Rock, versuchten aber dennoch, jazzige Elemente zu integrieren. Die einseitige Rollenverteilung und langen, eher farblosen Soli Schrumpfs, der immer wieder unmotiviert Repeating Licks bemühte, wirkten jedoch auf Dauer ermüdend. Wesentlich besser aufgenommen wurde das Soloprogramm Peter Autschbachs, der seine Vielseitigkeit bewies und kurzweilig zwischen hervorragend arrangierten Jazzstandards, kompetent dargebotenem Bossa und gelegentlichen Rockeinlagen wechselte – bei „It’s a Boy“ von The Who überraschte er zudem als hörenswerter Sänger. Den gewissen Humor, den er am Schluss in seinen Variationen von „Ihr Kinderlein kommet“ einbrachte, kann man teilen, muss man aber nicht. Mit dem Archtop-Award 2006 ehrten Andreas Polte und Gitarrenbauer Stefan Sonntag den 60-jährigen Heiner Franz für sein Lebenswerk. Hochverdient, denn Franz hat sich als Musiker, Labelchef, Veranstalter internationaler Jazzgitarrenmeetings, Gitarrenbauer und Pädagoge in vielfacher Weise um das Thema Jazzgitarre verdient gemacht. Franz setzte mit seinem Duo-Auftritt dann auch den musikalischen Höhepunkt. In unaufgeregter Weise spielt Franz ganz einfach Jazz. Seine musikalischen Linien, die er mit kraftvollen Blockakkorden kontrastiert, wurden von seiner nur minimal verstärkten Gibson ES 175 mit dem von ihm favorisierten Charlie Christian Pickup in warmen, beinahe akustischen Ton umgesetzt. Leise und weise enthält er sich jeder Vordergründigkeit und gelangt so zu tiefer Authentizität und einer von allem Ballast befreiten Musikalität, wie man sie selten hört – sonst vielleicht noch am ehesten bei Jim Hall. Aber Franz ist ganz Franz, er schöpft hörbar aus der reichen Erfahrung eines erfüllten Lebens und seiner einzigartigen Persönlichkeit. Seine Melodien sind stets klar, subtil, seine Harmonisierungen zeugen von exquisitem Geschmack. Bassist Robert Döhring unterstützte ihn als einfühlsamer Begleiter, erwies sich aber auch als eloquenter Solist. Van Heusens „Like Someone in Love“ kündigte Franz mit der Begründung an, er spiele dieses Stück so gerne, weil es oft seinem „Aggregatzustand“ entspräche. Ganz gewiss liebt Heiner Franz die Musik und die Musik liebt ihn. Das fachkundige Publikum hörte andächtig zu und belohnte die akustische Wohltat mit begeistertem Applaus. Zum Ausklang erweiterte Peter Autschbach mit sensiblen Begleitungen und musikalisch-virtuosen Soli, geboten auf einer Nylonstring, das Duo zum Trio. Das Publikum feierte sie enthusiastisch. Mit rund 110 Besuchern ist dem Archtop-Germany Meeting ein erster Achtungserfolg gelungen, der Hoffnung auf die geplante jährliche Wiederholung macht. Weit mehr als die Quantität ist die Qualität des Publikums für die Aussteller und Sponsoren entscheidend. Diese zeigten sich auch ausnahmslos zufrieden und wollen im nächsten Jahr wieder dabei sein.”
Das nächste Meeting ist bereits sicher und wir werden Einiges zu verbessern haben. Anregungen sind willkommen!!! Mein Dank geht vor allem an Bernd Weber und sein Team vom FFH in Dortmund. Ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen!!!! Siehe auch: Vergabe des Archtop Germany Award und Konzertbericht des Meeting.
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