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Archtop-Germany Tips: Amps Hier die lang erwartete Seite über die geeignete Art, eine feine Archtop zu verstärken. Es werden die am meisten verbreiteten Möglichkeiten beleuchtet (mit Ranking), aber auch exotische Insider-Tips gegeben. Hier bin ich auf eure Mithilfe angewiesen. Also bitte Email mit eurem Amp!! Bevor wir uns den Amps im einzelnen widmen, hier ein Ranking, das von mir nach eingehenden Nachrichten oder Interviews aktuell gehalten wird. Dabei können auch zwei verschiedene Amps genannt werden, wenn tatsächlich beide gespielt werden.
Erfreulich, aber auch erwartungsgemäß ist hier, dass die deutsche Firma AER zu den Favoriten gehört und das Feld derzeitig deutlich anführt. Man hört von immer mehr Archtop-Spielern, die von Polytone zu AER wechseln. Wo ist jetzt der wesentliche Unterschied zwischen diesen Verstärkern. Zunächst müssen wir unterscheiden, ob es sich um einen Röhren- oder Transistoramp handelt. Archtop-Fans mit Affinität zum Röhrensound, der von ihnen als lebendiger, wärmer und kompakter empfunden wird, spielen in der Regel (siehe Ranking) Fender Amps oder grundsätzlich auf Fender-Technik basierende Verstärker (auch Kendrik und sogar Mesa Boogie gehören dazu). Die Dinger klingen einfach gut und haben einen speziellen, schönen Ton. Was sie nicht können, ist die feine Nuancierung einer Fichtendecke übertragen. Andere Röhrenamps, wie z.B. Marshall, werden aufgrund ihres speziellen Sounds nicht so gerne von Archtop-Spielern genutzt. Der Transistoramp ist grundsätzlich klarer und etwas kühler im Ton, bringt meistens mehr Durchsichtigkeit und Transparenz. Vor allem sehr hochwertige Amps dieser Kategorie, wie z.B. AER haben feinste Höhen und gleichmäßiges Frequenzspektrum. Das ist vor allem in Verbindung mit einer Fichtendecken-Archtop sehr interessant. Auch der Polytone ist ein Klassiker, er hat den auf vielen Platten gehörten “Vintage-Jazz-Guitar-Sound”, der ihn bei vielen Spielern beliebt macht. Er kommt meiner Meinung nach mit einer Ahorndecke besser zurecht, als mit einer “Fichte”. Mit allen guten Transistoramps lassen sich klanglich befriedigende bis gute Ergebnisse im unverzerrten Spiel erzielen. Fazit: Klang ist immer noch Geschmacksache und unser Klang-Geschmack ist zunächst durch unsere Hörgewohnheiten geprägt. Außerdem kommt der Sound in erster Linie aus den Fingern und alles andere ist sekundär! Darüber hinaus geht einfach nichts über testen und genauem analysieren. Zu diesem Thema haben mich Kommentare errreicht, die ich Euch nicht vorenthalten will. Zu Erfahrungsberichte / Testberichte
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