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Archtop-Germany Workshops Modern Lines
eigentlich hatte ich es mir fest vorgenommen und es auch mit Andi so besprochen: Diesmal sollte es ein „Giant Steps“ Workshop werden. Quasi eine Annäherung an dieses anspruchsvolle Stückchen Jazz. Bedenken wir aber: Befasst man sich damit intensiv, so kommt man 3,4 Chorusse ganz passabel durch. Aber dann geht der Stress los… Manchmal aber kommt es eben anders. Eben weil mich diese ganzen In/Out Geschichten in ihren Bann gezogen haben. Vertagen wir also „Giant Steps“ und wagen uns nun wieder in „Großen Schritten“ an modern klingende, nicht unbedingt konventionelle Jazzimpros. Die vorgestellten 8 Ideen habe ich in C Moll (dorisch) notiert. Bei den komplexen Quartenkonstruktionen habe ich die Fingersätze mitgeliefert, damit man nicht sofort aufgibt. Dabei sollte man vor allem der rechten Hand Aufmerksamkeit schenken, sonst wird’s schnell mal hakelig. Darum bitte ganz langsam anfangen, auch um sich an den Klang zu gewöhnen. Es ist wirklich mal ein anderer Sound. Ein paar dieser Linen bieten sich an, im Swing Feel zu spielen . Besonders die, die ich von Tom Guarna (nie gehört? Hoppla, bitte ganz warm anziehen…. Könnt Ihr checken über meine „My Space“ Seite) transkribiert habe. Prima über lässt sich mit „Band in a Box“, wo man sich ganz fix ein grooviges Playback erstellen kann. Ich bastele mir aber lieber mit Cubase 4 ein Arrangement mit Loops , Rhodes, Kontrabass zusammen, was nach „richtiger“ Band klingt Das ist zwar aufwändiger, man geht aber mit diesen Linien anders um. Tipp: Wenn Ihr mit Loops arbeitet, bitte REX Files für Drums und Percc. nehmen. Diese sind gesliced und machen jede Tempoänderung mit. Ein Riesenvorteil. Diese Linien passen in jeden Jazz Style aber kein Dixieland…), Modal und Changes Player finden bestimmt ein paar nette Ideen. Es macht durchaus Sinn, mit diesen Ideen kreativ umzugehen. Warum nicht mal etwas basteln und diese Linien kombinieren. Da ich ja alles in C Dorisch notiert habe, muss man beim kombinieren nicht großartig Umdenken. Vielleicht noch mal in meine älteren Workshops reinschauen. Dieses Material gehört auch zu meinem täglichen Übungsprogramm und es ist immer wieder eine Herausforderung, diese Ideen in der „Live“ Situation zu spielen, ohne das das es konstruiert klingt. Hier entscheidet oft die Tagesform. Das sollte man niemals unterschätzen. Fühlen wir uns gut, haben wir einen guten Sound, so wird die Performance entsprechend ausfallen. Wenn nicht…… siehe letzter Workshop ;-) Wem das Zeug zu schwierig ist, möge das bitte im Forum kund tun. Auch wenn es sich erst komisch „anfühlt“ (oder : anhört): Gebt diesen unkonventionellen Linen eine Chance …. Viel Spaß damit. Ansgar www.myspace.com/ansgarspechtgroup
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