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Archtop-Germany Pickups - Meinungen |
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Dommenget Jazzbucker von Ali Claudi
Der Sound bietet harfenähnliche Höhen mit schöner Brillanz, die Bässe sind klar un druckvoll. Das gesamte Klangbild ist sehr ausgewogen, man braucht nicht viel verstellen an den Magnetschrauben. Der PU ist völlig brummfrei und hat keine Mikrofonie. Ein sehr empfehlenswerter Alleskönner. Der Guitarrenbauer und Tüftler B . Dommenget hat wieder einmal seine Kompetenz auch in Sachen Tonabnehmer bewiesen. Schaut mal auf seine website.
Tobias Pöhling Akustik PU von Andreas Polte
Der PU ist nicht im, sondern unter dem Steg befestigt, so dass er direkten Kontakt mit der Decke der Archtop hat. Die Besonderheit ist “ohrenscheinlich” nun, dass er im Vergleich sehr viel akustischer ist, eben mehr Holz der Gitarre herüberbringt. Sehr durchsichtig und transparent klingt er und näselt auch nicht in Piezo-Manier daher. Das Spiel mit der Klangreglung des AER oder am Mischpult bringen sehr schöne klare Ergebnisse. Mischt man nun den Hals-PU der Gitarre dazu, ergeben sich sehr schnell mehrere angenehm klingende Versionen des gesuchten Sounds.
Neben dem Gurthalte-Pin, der hier auch noch die Buchse für das Kabel enthält, hat Tobias ein Batteriefach eingebaut, das die Optik der Gitarre nicht mindert, da man sie nur aus diesem Winkel sehen kann. Der Tobias-PU kann auch nachträglich in andere Archtops eingebaut werden. In seinen eigenen Gitarren bewirkt der Einbau des PUs einen Aufpreis von 250,00 Euro (Hardware und Arbeitsaufwand). Der Preis ist meiner Meinung nach gerechtfertigt, weil man ein sehr gut klingendes und durchdachtes Feature in seine Gitarre integriert bekommt. Möglicherweise können im Einzelfall weitere Kosten entstehen, wenn der Steg nicht passend ist. Wer kein Loch in seiner alten Gibson haben will, dem sei gesagt, dass auch externe Lösungen, z.B. am Gurt, möglich sind. Tobias Pöhling ist ziemlich findig und findet sicher auch individuelle Lösungen. Weitere Informationen und technische Einzelheiten erfährt man bei Tobias Pöhling: Homepage E-Mail
Hier noch etwas zum Tobias Pöhling Akustik-PU: “Nachdem ich mir für mein Archtop-Gitarre (Shadow "Atilla Zoller" Pickup) schon immer etwas mehr "akustischen" Sound über den Verstärker gewünscht hatte, habe ich mir von Tobias Pöhling das neue Pickup-System einbauen lassen und bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden! Alle Arbeiten wurden absolut sauber ausgeführt, sehr schönes Design beim Schlagbrett (vorher war keins dran), nach einer Woche war die Gitarre wieder bei mir. Man kann die Signale des Steg PU und des magnetischen PU mit einem Regler am Schlagbrett bequem mischen. In Verbindung mit meinem Peterson-Verstärker ist das der Sound, nach dem ich lange gesucht habe. Wirklich zu empfehlen!”
Diese Mail von Ali Claudi erreichte mich bezüglich der Kent Armstrong Pickups: “Hier ein Bericht über den Kent Armstrong PU , den anscheinend niemand kennt. Dieser PU ist ca 9 mm hoch, 30 mm mal 70 mm in den Ausmaßen. Er ist völlig in Kunstharz vergossen. Dies ist ein Singlecoil -PU mit dem Sound des alten De`´Armond von ROWE INDUSTRIES. ( Ich hatte 8 Stk verschiedene Typen davon ) . Bemerkenswert ist der fette Sound dieses PU. Ich hab ihn auf meiner D´Angelico NY II , und er klingt super. Schön ist, daß man zwei Abgriffe an den Kontakten hat, 7 K Ohm un 10 K Ohm, das bedeutet mehr bzw weniger Treble. Ich selbst bevorzuge den 10 Ohm Anschluss für einen fetten , sehr dynamischen Ton mit sehr ausgeprägter Anschlagsdynamik ( das ist meine Spielweise als Altjazzer ). Der Einbau ist möglich durch Anschrauben am Schlagbrett , Befestigung am Hals oder nach meinen speziellen Methoden ( b. anfragen ). Bemerkenswert ist , dass dieser PU weitaus weniger Brumm- oder andere Nebengeräusche macht als alles, was ich ich in der Art vorher gehört habe. Ich sollte es wissen, denn als ich anfing , gab es nur Singlecoils. Dieses Ding kommt in Kunstharz, das wie Ebenholz aussieht und vor allem 6 adjustible poles !!! hat und zwischen 120 und 150 EUR kostet. Diesen PU halte ich für das Beste, das in den den letzten 30 Jahren gebaut wurde. Er kann bezogen werden u.,a. über www. slamanguitars.com oder internet ( vorsicht Japankopieen ).” Und hier eine Mail von Jochen W. Mann zum Bartolini PU: “Ich besitze und benutze seit über 10 jahre einen solchen Pickup, der einen relativ niedrigen output für einen Humbucker und einen klaren verfärbungsarmen Sound hat. Wie alle Bartolini-Pickups ist er sehr gut verarbeitet, z.B. dicke Kupferbodenplatte, und sehr arm an Nebengeräuschen. Meiner ist über einen Drei-Wege-Schalter kontrollierbar (series, parallel, single coil) in einer Schaltung, die von K. Clauter designt und ausgeführt wurde. Gitarre: Manfred Pletz 1986.”
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