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Ali Claudi & Andreas Polte
Ali Claudi, Gitarrist und Sänger, geb. 1942, seit mehr als 30 Jahren ein Begriff in der deutschen Jazzszene, ein brillanter Solist mit melodiöser Vielfalt und dem unverwechselbaren klarem Sound seiner voluminösen Gitarren. Acht Bands, siebzehn Schallplatten/CD’s sind die stolze Bilanz des legendären deutschen Gitarristen. Er spielte mit Bill Coleman, Big Joe Turner, Jimmy Woode, Eddie Boyd, Booker Erwin, Stu Martin, u.v.a. Auftritte bei Jazzfestivals wie in Berlin, Frankfurt, Köln, Burghausen, Leverkusen, Lüttich, Combain la Tour, Roermond, sowie in Jazzsendungen des Rundfunks und im Fernsehen auf.
Seine Musik ist stilistisch breit angelegt: Swing, Latin Jazz, Bebop und rockiger Jazz mit unverkennbaren Wurzeln im Blues. Er beherrscht virtuos und vielseitig sein Instrument; erdige klare Jazzgitarre ohne elektronische Spielereien, ehrlicher zupackender Sound. Dabei ergänzt er sein gitarristisches Können durch seine Fähigkeiten als Vokalist.
Auf seinen musikalischen Partner, Andreas Polte, wurde er aufmerksam bei einem Engagement auf den "Internationalen Wiehler Jazz Tagen", auf denen beide Engagements hatten. Polte spielt mit gleicher Hingabe die großen Archtop-Jazzgitarren, sein Sound ist traditioneller, seine Stilistik bopiger. Unterricht und Workshops bei Michael Borner, Paul Shigihara und Michael Sagmeister. Zusammenspiel mit John Goldsby, Hans Braber, Les Searle, Auftritte auf Festivals, Radio, TV. Erste eigene CD 1996, weitere zwei folgten.
Das Ali Claudi / Andreas Polte Guitar Duo wird auf Wunsch komplettiert durch einen Kontrabassisten und ggf. einen Drummer. Musikalische Interaktion wird groß geschrieben. Grundlage dieser Kommunikation sind Standards, bei denen das Thema auch oft von Ali Claudi gesungen wird. Die Zusammenarbeit der beiden Gitarristen dauert nunmehr seit 1997 an. Zahlreiche feine Konzerte gab es in dieser Zeit im In- und Ausland. Vor allem Clubs engagieren gerne das Guitar-Highlight. Nicht nur für Gitarrenfans. Sehr schön sind auch die Vocaleinlagen Claudis uber bekannte Jazz- und Bluestitel. Ansonsten ist es eine Freude, die beiden unterschiedlichen Spielweisen und solistischen Interpretationen der beiden Gitarristen zu verfolgen.
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